Grenzflächen in Lithium(ionen)batterien
Grenzflächen in Lithium(ionen)batterien
EFZN Goslar 24. - 25. März 2011
Lithium(ionen)batterien werden international gegenwärtig für Antriebsakkumulatoren in Fahrzeugen sowie als Zwischenspeicher für regenerativ erzeugte Energie diskutiert. Im Rahmen der Innovationsallianz "Lithium Ionen Batterie LIB 2015" des BMBF arbeiten in Deutschland verschiedene Konsortien aus Industrie- und Hochschulpartnern an der Verbesserung der bestehenden Technologie. Heutige Lithiumpolymerakkumulatoren (LiPo) erreichen Arbeitsspannungen zwischen 3,7 und 4,2 Volt, und solche Spannungen erfordern zwingend organische Lösemittel, woraus sich eine Brennbarkeit von LiPo´s ergibt. Als alternative nichtbrennbare Lösemittel werden gegenwärtig auch Ionische Flüssigkeiten erforscht. Ein weiteres grundsätzliches Ziel ist, die spezifische Energiedichte von LiPo´s zu erhöhen. Dies erfordert höhere Zellspannungen und/oder spezifisch leichtere Materialien. In diesem Zusammenhang wird meistens auch über die sog. Solid Electrolyte Interface (SEI) diskutiert, die sich an der Grenzfläche Elektrode/Elektrolyt ausbildet und verhindert, dass die Elektrodenmaterialien chemisch mit dem Elektrolyten reagieren. Zwar ist die Existenz der SEI in gegenwärtigen LiPo´s unstrittig, verstanden ist sie allerdings keineswegs.
Diese und andere relevante Fragestellungen sollen im Rahmen von Vorträgen und Postern diskutiert werden.
Bestätigte Plenarredner:
Prof. Dr. Michel Armand, Amiens, Frankreich
Dr. Andreas Fischer, BASF Ludwigshafen
Prof. Dr. Jürgen Janek, Gießen
Prof. Dr. Gotthard Seifert, Dresden
Prof. Dr. Martin Winter, Münster
Organisatoren:
Prof. Dr. Frank Endres
Prof. Dr. Hans-Peter Beck
Dr. Natalia Borissenko
Kontakt:
http://www.efzn.de/veranstaltungen/bunsen-2011/
Flyer (PDF)
Flyer englisch (PDF)
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